

Schlankheit
"Es kommt eben doch auf die Größe an!"
Wer kennt das nicht: Man ruft eine Seite auf und ... warten ... warten ... warten...
Obwohl die Zahl der Breitbandanschlüsse in Deutschland steigt, sollte man nicht vergessen, dass die Mehrheit der Bevölkerung noch immer mit Modem oder ISDN im Internet surft. Gar nicht zu denken an Nutzer aus dem Ausland, aus Entwicklungs- oder Schwellenländern.
Das bedeutet: Internetseiten brauchen kurze Ladezeiten, wenn man möchte, dass sie auch gesehen werden. Das geht - auch ohne auf schönes Design zu verzichten. Eine Seitengröße von 50 kB gilt als angemessene Richtlinie und sollte nicht überschritten werden. Bilder müssen schmal gepackt und Tabellen durch CSS-Styles ersetzt werden. Auf unnötigen Code muss verzichtet werden.
Webdesigner richten sich selten nach solchen Vorgaben, weil sie sich selbst der Problematik oft nicht bewusst sind. Schließlich haben sie in ihrer Firma einen "High-Speed-DSL"-Zugang und auch ihre Kunden verfügen über entsprechende Technik. Das Problem haben nur die NutzerInnen.
Auch auf spezielle Technologien sollte wann immer möglich verzichtet werden. Flash, Director, Shockwave, usw. bieten allesamt interessante Möglichkeiten, aber sie benötigen spezielle Programme, die heruntergeladen und installiert werden müssen - daran scheitern schon viele Nutzer. Bietet eine Seite dann noch nicht einmal eine "Light"-Version der Seite an, ist sie für einige Nutzer einfach unerreichbar.

